Schulen in Côte d'Ivoire

Bessere Schulbildung für die Kinder der Elfenbeinküste

Ein besonderes Engagement der Mitarbeiter von IKEA - herzlichen Dank!

 

arr Zahlen und Fakten zur Elfenbeinküste 

 

Auf Projektbesuch in der Elfenbeinküste

Reise-Tagebuch von Asa Sjöberg, Oktober 2009

Montag

Nach der langen Reise von Zürich via Paris endlich gut angekommen in Abidjan, in der wirtschaftlichen Hauptstadt der Elfenbeinküste. In dieser riesigen Stadt mit mehr als 3,7 Millionen geschätzten Einwohnern liegen marode Lehm- und morsche Holzhütten mit Wellblechdach direkt neben glitzernden Wolkenkratzern und gut bewachten Häusern. Unzählige rote Taxis, verbeulte Autos, Strassenhändler, provisorisch eingerichtete Kleinunternehmen und Strassenhändler tragen zum extrem beschäftigten Eindruck bei. Das Verkehrschaos und die Abgase sind gewaltig. Viel Dreck und Abfälle. Über die Wasser- und Abwasserversorgung in den Slums mache ich mir lieber keine Gedanken. In diese kontrastreiche Stadt an der Lagune kommen auch die Menschen aus den ärmsten ländlichen Gegenden des Landes, um Arbeit und Glück zu finden. Hier landen auch die vielen Einwanderer und ihre Kinder aus Liberia, Burkina Faso und Mali. Es ist klar sichtbar, dass die Träume von einer besseren Zukunft für die meisten hier nicht in Erfüllung gehen.

CdI. Abidjan ist eine Stadt der Kontraste: Direkt neben den Villen befinden sich die grossen Slums.

Am Nachmittag sind wir zum hochoffiziellen runden Tisch zum Thema Körperstrafe in der Schule eingeladen. An der Diskussion nehmen Vertreter des Bildungsministeriums, der Lehrerschaft und der Schuldirektion sowie Repräsentanten von Save the Children in der Elfenbeinküste teil. Die Stimmung ist sehr formell - alles hat seine Ordnung und die Hierarchie auf dem Podium ist klar spürbar. Ganz im Sinne von Save the Children sitzen aber auch zwei Kinder am runden Tisch: Laure-Diane, 17, und Kone, 15. Diese von Kindern geleiteten Gruppen in Schulen und Gemeinden sind von Save the Children initiiert und werden jetzt von der Schule und der Bevölkerung unterstützt und geschätzt. Eifrig wird auch mit den Besuchern im Publikum über Alternativen zur Körperstrafe debattiert. Alle sind sich einig: Die Körperstrafe darf in den Schulen und zu Hause als Erziehungsmethode nicht mehr akzeptiert werden - die Gewalt in der Gesellschaft muss gestoppt werden. Die allgegenwärtige Armut ist zwar eine Erklärung für die Übergriffe an die Kinder, aber keine Entschuldigung. Das ivorianische Fernsehen filmt fleissig: Die Debatte wird am Abend im Fernsehen ausgestrahlt.

CdI. Laure-Diane und Kone vertraten die Kinder an der öffentlichen Debatte von Save the Children ber Körperstrafe in den Schulen.

CdI. Ein engagierter Vertreter der Lehrerschaft nimmt Partei für die Kinder und gegen die Körperstrafe. 

Die lebhafte Debatte gibt Hoffnung, obwohl die Fragen und die Einwände manchmal von offizieller Seite nicht immer ganz überzeugend behandelt werden können. Es gibt noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten - bei den Eltern, Lehrern und Behörden -, bis die Gesetze gegen Körperstrafe vollständig formuliert und angenommen werden und vor allem bis sie angewendet werden. Der Kampf gegen die Gewalt ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Entwicklung des Landes nach dem Bürgerkrieg und den Unruhen (2000-2007). Die Ruhe im Land ist fragil und die Armut eskaliert immer noch oft in Gewalt, Attacken und Überfälle. Save the Children wird diesen Kampf gegen die Gewalt an die Kinder ganz sicher weiterführen. Auch dank der Hilfe von IKEA und den IKEA-Mitarbeitern.

 

Dienstag

Bassam, südöstlich von Abidjan: Heute, am zweiten Schultag bekommen 625 Kinder im Primarschulhaus in Bassam dank den Mitarbeitern von Ikea Schweiz alle einen Rucksack. Der Inhalt des Rucksacks ist für die Schüler und für die Lehrer aber mindestens so wertvoll wie der Rucksack. Bleistifte, Kugelschreiber, Farbstifte, Gummi, Lineal und Notizheften sind Mangelwaren und für die meisten Familien viel zu teuer. Und der Staat kann das Lern- und Lehrmaterial nicht bezahlen.

CdI. Danke Ikea! Die Schulkinder in Bassam bekommen am zweiten Schultag die nötigsten Lern- und Schreibutensilien.

Die Übergabe der Rucksäcke ist laut, fröhlich und feierlich. Bereits im Vorfeld haben die Lehrer die Namen der Kinder ihrer Klasse aufgelistet und Save the Children mitgeteilt, damit wir die genaue Anzahl Rucksäcke mitbringen können. Die Kinder werden in der Klasse einzeln vom Klassenlehrer aufgerufen, dürfen unterschreiben, dass sie den Rucksack mitsamt Inhalt bekommen haben. So wird sichergestellt, dass wirklich alle Kinder einen Rucksack bekommen. Leider braucht es diese Distributionskontrolle über Save the Children, auch um einen Missbrauch zu verhindern: Wenn Save the Children die Verteilung nicht genau kontrollieren würde, wäre es möglich, dass jemand die Lernutensilien und Schreibgeräte in Eigenregie verkaufen würde, um zu etwas Geld zu kommen. Traurig aber wahr.

CdI. Mit der Unterschrift bestätigt jedes Kind, dass es einen Rucksack bekommen hat.

In der Mittagspause stärken sich die Save the Children Mitarbeiter nach dem Schleppen der vielen Kartons voller Rucksäcke mit einem Igel-Eintopfgericht. Wir, „les blanches", sind etwas skeptisch und bestellen ein Lammspiesschen für unter 2 Franken pro Gericht. Es hat nicht viele Leute im teuren Restaurant, weil sich die meisten zu Hause oder an einem sehr günstigen Strassenstand verpflegen. Falls sie sich das leisten können: Die Mehrzahl der Leute der Elfenbeinküste müssen mit weniger als 2 Dollar pro Tag auskommen, d.h.sie leben unter der Armutsgrenze.

CdI. Der Dorfchef empfängt Save the Children vor der Verteilung der Rucksäcke an die Kinder.  

Am Nachmittag geht es weiter zu einem ländlichen Schulhaus in der Region Bassam. Hier werden wir vom Dorfchef und von den Ältesten traditionell empfangen. Er freut sich sehr, dass „seine" Kinder die nötigsten Lernutensilien bekommen. Ohne die Hilfe von IKEA und Save the Children müssten die Kinder weiterhin einen alten Reissack als Schulsack benützen und das Notizpapier wäre sehr knapp. Es ist eindrücklich, mit welcher Würde der Dorfchef in der traditionellen Kleidung die fremden Gäste aus der Schweiz empfängt. Die früheren Schüler schauen heute auch beim Schulhaus vorbei. Die Arbeitslosigkeit in der Elfenbeinküste ist extrem hoch und schwer zu beziffern. Folglich haben diese Jungs nur Zeit und freuen sich, dass in ihrem Dorf etwas Gutes passiert. Übrigens: Über 40% der Bevölkerung in der Elfenbeinküste ist unter 15 Jahren.

Die Primarschulkinder in diesem Dorf sind auf sechs Klassen aufgeteilt mit zwischen 60 und 80 (!) Kindern pro Klasse. In dieser Schule plant Save the Children neu auch Lehrerweiterbildung, damit die Qualität des Unterrichts gemeinsam mit den Lehrern verbessert werden kann. In dieser Weiterbildung lernen die Lehrer den Unterricht besser zu planen, auf die Kinder einzugehen, die Kinder zur Teilnahme am Unterricht zu animieren (damit die Kinder nicht nur im Chor nachsagen, was der Lehrer vorsagt) und mit den Kindern zusammen positive disziplinäre Massnahmen zu entwickeln (damit der Lehrer nicht für Ordnung und Ruhe mit Schlägen und lauten Beschimpfungen sorgt). Was bei uns heute zum Glück eine Selbstverständlichkeit ist, ist in der Elfenbeinküste dringend nötig. Es ist aber ein schwieriger, intensiver und aufwändiger Prozess.

CdI. Danke IKEA!

Wir dürfen die Geschichte des Landes nicht vergessen: Das Land hat erst 1960 die Unabhängigkeit von Frankreich erlangt. Danach wurde das Land 30 Jahre durch die Einheitspartei des Präsidenten Houphouët-Boigny regiert. In dieser Zeit konnte das Land zum relativen Wohlstand erlangen: Die Elfenbeinküste mit ihren Bodenschätzen und begehrten Exportartikeln (Kakao, Kaffee, Erdöl, Edelhölzer und Bananen) wurde damals sogar „die Schweiz Westafrikas" genannt. Immer noch lebt die Hälfte der fast 20 Millionen Einwohnern von der Landwirtschaft. Aber Währungsabwertungen, Preiszerfall der Exportprodukte, die Staatsverschuldung, der darauffolgende jahrelange Bürgerkrieg und die Aufteilung des Landes in zwei Zonen hat das Land in den Ruin getrieben. Heute ist der Bürgerkrieg zwar beendet, aber die Armut ist immer noch vorherrschend und führt nicht selten zu Gewalt. Save the Children hofft, dass durch unsere Arbeit mit den Kindern die nächste Generation aus der Armutsfalle entkommen kann, und dass die Kinder als Erwachsene gestärkt, als selbständig Denkende zum Aufbau des Landes beitragen können. Save the Children weiss, dass die Schule die Kinder fern von Waffen und Konflikten halten kann. Die Arbeit für eine bessere Schulbildung ist also auch eine Integrations- und Friedensarbeit im Land mit mehr als 60 verschiedenen Ethnien und 70 Landessprachen.

 

Mittwoch 

Die Fahrt von Abidjan nach Abengourou dauert etwa 4 Stunden. Die Strasse ostwärts ist in einem erstaunlich guten Zustand. „Weiter nördlich und im Landesinneren sieht es aber anders aus" lacht unser Fahrer Bosco. Wir sind froh um Bosco: Geschickt, wachsam und sicher führt er uns im hermetisch abgeriegelten weissen Vierrad-Auto zum Ziel. Abgeriegelt, weil die Sicherheitsbestimmungen von Save the Children dies so vorschreibt.

Auf unserer Strassenseite kommen Lastwagen mit riesigen Holzstämmen geladen entgegen; in Abgaswolken eingehüllt sind wir ungewollt mit alten, verbeulten Autos im Wettrennen. Unzählige Fussgänger, Velofahrer, Hühner und Geissli drängen auf der Strasse. Gott sei dank sind alle sicher in der Nähe von Bosco. Einen Verkehrsunfall in der Elfenbeinküste wünsche ich wirklich niemandem. Abengourou mit seinen 110'000 Einwohnern erreichen wir nach einer Fahrt durchs Grüne: In diesem Gebiet ist die Land- und Forstwirtschaft (Kakao, Kaffe, Nüsse, Palmenöl, Holz) sehr wichtig, was die Landschaft mit seinem Flussdelta rund um den riesigen Fluss Comoe verschönert. Welch willkommener Kontrast zum dreckigen Abidjan!

CdI. Lehrerweiterbildung vom Bildungsministerium und von Save the Children in Abengourou

Unsere Save the Children Kolleginnen im Büro Abengourou, Sylvie, Chantal und Pélagie sind toughe, warme, herzliche, sehr engagierte und tüchtige Frauen. Mit ihnen sind wir zu einer Lehrerweiterbildung eingeladen. Vor Ort können wir beobachten, wie das Bildungsministerium und Save the Children den 30 teilnehmenden Lehrern beibringen, wie sie die Qualität des Unterrichts mit konkreten Massnahmen verbessern können und, was Kinderschutz in der Schule bedeutet. Nämlich: keine Körperstrafe! Die Lehrer sind sehr daran interessiert, sich mit uns auszutauschen: Sie wollen genau wissen, welche Sorgen wir mit unseren Kindern in der Schweiz haben und welche Lösungen wir empfehlen. Ich kann ja nur als Mutter - nicht als Spezialistin - reden: Wir haben dieselben Probleme, aber in einem ganz anderen Umfeld: Auch wir wollen unsere Kinder beschützen gegen den negativen Einfluss vom Fernsehen und Internet, wir wollen unsere Kinder von Gewalt fern halten, wir wollen sie vor Übergriffen und Krankheiten beschützen. Wir wollen ihnen die best mögliche Schulbildung und Zukunftschancen bieten. Nur ist es bei uns in der reichen Schweiz enorm viel einfacher.

Eine Empfehlung getraue ich mir jedoch den Lehrern mitzugeben, wenn einer fragt, ob die Kinder gar keine Dienstleistungen für den Lehrer leisten sollen (Es kommt nämlich oft vor, dass die Lehrer ihre Position ausnützen und die Kinder für kleine Dienstleistungen einsetzen.) Ich finde nämlich, dass die Kinder in der Schule nur Dienstleistungen bringen sollten, die der Allgemeinheit (Lehrern und Kindern) dienen. Deshalb schlage ich vor, dass die Kinder und die Lehrer gemeinsam „fötzele" sollen und nicht den überall sichtbaren Abfall einfach hinnehmen sollen. (Wer einmal aufräumen musste, wirft künftig auch nichts weg.)

Das Thema Abfall plagt mich hier. Überall Abfälle und überall wartende Leute neben dem Abfall. Bitte räumt die nächste Umgebung auf, damit sich Typhus, Cholera und andere Krankheiten nicht so schnell verbreitet! Werdet bitte aktiv! Wartet nicht!

 

 

Donnerstag

Heute Vormittag dürfen wir den Kindern wieder Rücksäcke verteilen. Die Freude ist gross und in der Mittagspause tanzen die Kinder mit den neuen Rücksäcken nach Hause. Kinder, die weit weg wohnen, holen ihr Essen gegen Bezahlung in der äusserst einfachen Freiluft-Schulküche. Zum Glück! Bei den Frauen, die gerade neben der Schule Essen verkaufen, grassiert nämlich Tuberkolose. Der Schuldirektor ist besorgt und hat die Behörden alarmiert.

CdI. Dieses Schulhaus musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Es wird dringend benötigt, aber das Geld für die Renovation fehlt.

Der Schuldirektor zeigt uns ein weiteres Sorgenkind: Ein Schulhaus mit drei Klassenzimmern, das nicht renoviert werden kann, weil das Geld fehlt. Es würde etwa 10'000 Euro kosten. Ich verstehe seinen Wunsch. Auch in dieser Schule hat es so viele Kinder pro Klasse, dass es wirklich dringend nötig wäre. Auch die Vorschule leidet unter Platzmangel.

CdI. Eltern, Kinder und Lehrer arbeiten zusammen für den Schutz der Kinder. 

Am Nachmittag sind wir von der Kinderschutzgruppe eines städtischen Quartiers zum Austausch eingeladen. Diese Elterngruppe wurde auf Initiative von Save the Children in Abengourou gegründet. Sie arbeitet eng mit der Kindergruppe der Schule und mit der Lehrerschaft zusammen. Die Teilnehmer leisten alle Freiwilligenarbeit, um die Kinder gegen Übergriffe, Missbrauch, HIV/AIDS, Drogen und Verwahrlosung durch Armut zu schützen.

Es gibt viel zu tun. Die Eltern, die Vertreter der Kinder und die Save the Children Mitarbeiter erzählen uns von den Kindern, die wegen der Armut aus ländlichen Regionen allein in die Stadt kommen. Sie erzählen von ihrer sozialen Beratungsarbeit und ihren praktischen Hilfeleistungen. Eine Frau erzählt vom endlosen Kampf gegen Mädchenbeschneidung, die sowohl von Moslems als auch von Christen als auch von den Anhängern der traditionellen Religionen praktiziert wird. Sie erzählen uns von den 12- bis 16järigen Mädchen, die für die Sekundarschulausbildung ihr Dorf verlassen müssen, um in der Stadt in die Schule zu gehen. Leider kommen viele dieser Mädchen wegen der Armut der Familie ohne Geld in die Stadt und sehen manchmal keinen anderen Ausweg als die Prostitution. Stellen Sie sich vor: Junge Schulmädchen werden schwanger, wenn sie Pech haben dazu noch HIV-positiv, müssen die Schule abbrechen und stecken wieder ganz tief in der Armutsfalle.

CdI. Save the Children setzt sich mit Ihrer Hilfe auch in den Vorschulen für gewaltfreie Erziehung ein.

Aber unsere Save the Children Frauen vor Ort sind sicher und auch die Elterngruppe bekräftigen dies: Unsere Arbeit hat eine grosse positive Wirkung auf die Kinder und die Gesellschaft. Sie alle wünschen sich nur, dass sie noch mehr Kinder und Eltern erreichen könnten. Ich glaube ihnen, wenn sie mir erzählen, welche Wunder diese Arbeit mit den Kindern bewirken kann. Wenn Kinder über ihre Rechte, über Präventionsmassnahmen und über die Wichtigkeit der Schule als Investition in die Zukunft Bescheid wissen, werden ihre Lebensgeschichten schöne Geschichten.

CdI. Danke, liebe IKEA-Mitarbeiter! Das Schulmaterial ist angekommen.

  

Freitag

Zinzenou. Schöner Name. Schmeckt fast würzig im Bund. Wie Ingwer, Chili, Citronelle, reife Papaya mit Zitrone.

Im Schulhaus Zinzenou wollen die Kinder genau wissen, warum „les blanches" hier sind. Ich erkläre, dass die Mitarbeiter von IKEA in der Schweiz wissen sollten, was sie mit ihrem grosszügigen Geschenk bewirken konnten. Das wir alle wissen wollen, dass die Kinder im Save the Childrens Schulprogramm in der Elfenbeinküste genau das bekommen, was sie wirklich benötigen. Wir führen intensive Gespräche mit den Lehrern und mit einzelnen Kindern - die Mehrheit der Kinder sind zu scheu - über ihr Dorf, ihre Schule, das Lehrersein, das Problem der grossen Klassen, die langen Schulwege aber auch über die Schweiz. Ist alles gut bei uns?

CdI. Vorher...¨

CdI. Nachher sieht es dank Ihnen so aus!

Jetzt, wo ich mich langsam relativ Afrika-tauglich fühle, naht das Ende. Heute Nachmittag ist Rückkehr nach Abidjan und heute Abend Rückflug in die Schweiz. Es war spannend - und auch manchmal sehr schön - in diesem schwierigen Land. Im Land, wo Pouleteintopf nicht nur Filetstücke enthält sondern mitsamt Hühnerfuss und Hals serviert wird. Wo die Früchte am Strassenstand so bunt und schön gestapelt werden. Wo 60 verschiedene Ethnien neben einander leben. Ich werde sicher die Musik der Gruppe „Les Garagistes" ab und zu auf „Youtube" downloaden. Ich werde mich gerne an Bosco, unseren Fahrer, erinnern. Ich hoffe, dass seine Tochter wieder gesund ist. Ich werde mich nach dem frechen, herzlichen Lachen und dem afrikanischen Französisch unserer Save the Children-Kolleginnen sehnen.

CdI. Ein zufriedener Lehrer im neuen Schulhaus.

Aber vor allem bin ich froh, dass ich Ihnen allen die liebsten Grüsse und ein grosses Dankeschön von Tausenden von Kindern und ihren Lehrern und Eltern in der Elfenbeinküsten senden darf. Auch ich danke Ihnen ganz herzlich!

arr_r IKEA und Save the Children

arr_r mehr über das Engagement von IKEA

 

06.11.2009