Mossul: 350.000 Kinder unter Belagerung

Über 350.000 Kinder sitzen in Mossul, der umkämpften Stadt im Irak, fest. Es gibt kaum mehr Essen, Medizin und Brennstoff zum Heizen – und das bei teils bitterkalten Temperaturen.

Die nordirakische Stadt Mossul sowie umliegende Gebiete befinden sich seit Sommer 2014 in den Händen des sogenannten Islamischen Staates (IS). Doch seit die bewaffneten Kämpfe immer näher nach Mossul vordringen, spitzt sich die humanitäre Situation für Zivilisten in der Stadt weiter drastisch zu. Seit über zwei Monaten sind die Handelsrouten nach Mossul abgeschnitten und wichtige Brücken zerstört.
 
Auch wenn viele Familien dem Schrecken Mossuls entgehen konnten, gehen Schätzungen davon aus, dass noch immer 750.000 Zivilisten in der Stadt unter Belagerung festsitzen – darunter 350.000 Kinder! Sie sind ausser Reichweite für Hilfsorganisationen und haben kaum mehr Nahrung, Medizin und Brennstoff zum Heizen.
 
Mossul soll nicht das nächste Aleppo werden
Damit Mossul nicht das nächste Aleppo wird, fordert Save the Children, dass alle am Konflikt beteiligten Parteien alles in ihrer Macht Stehende tun, damit Kinder und Gebäude wie Schulen und Spitäler geschützt sind. Das willkürliche Einsetzen von hochexplosiven Waffen in bevölkerten Gebieten muss sofort aufhören. Für Kinder und ihre Familien – stets von IS-Scharfschützen, Landminen und der Gefahr von Bombardierungen umgeben – müssen so schnell wie möglich sichere Routen aus der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Hilfsorganisationen muss er Zugang in die Stadt sichergestellt sein, so dass Kinder und in Mossul mit lebensnotwendiger Hilfe versorgt werden können.

Helfen Sie uns mit einer Spende, Kinder weiterhin mit Hilfe und Schutz zu versorgen.