Hungerkrise bedroht Kinderleben

1,4 Millionen Kinder sind in Somalia, Südsudan, Jemen und Nigeria unmittelbar vom Hungertod bedroht. Helfen Sie jetzt!

31.03.2017

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Eine schwere Dürre am Horn von Afrika – in Somalia, Kenia und Äthiopien – sowie brutale Konflikte im Südsudan, in Nigeria und im Jemen stürzen aktuell Millionen Menschen in lebensbedrohliche Hungerkrisen. 1,4 Millionen Kinder sind unmittelbar vom Hungertod bedroht. Die Gefahr, an Hunger zu sterben, ist für Kinder – speziell für Kinder unter fünf Jahren – besonders hoch. Save the Children leistet neben der UNO als einzige Organisation in allen betroffenen Ländern lebensrettende Soforthilfe für die am schwersten betroffenen Familien.

Unsere Hilfsmassnahmen umfassen:
  • Wasserlieferungen: Mit Tanklastertransporten und dem Aufbau von Wassertanks und -infrastruktur liefern wir sauberes Wasser in besonders schwer betroffene Gebiete.
  • Nahrungsmittelhilfe: Wir verteilen dringend benötigte Nahrungsmittel, behandeln akut mangelernährte Kinder und unterstützen Familien mit Bargeldzuschüssen und Nahrungsmittelgutscheinen.
  • Medizinische Versorgung: Wir betreiben mobile Gesundheitskliniken, in denen Kinder auf Mangelernährung untersucht und medizinisch versorgt werden und schulen lokale Gesundheitshelfer in der Diagnose und Behandlung von Mangelernährung. Unsere Gesundheitsteams kämpfen ausserdem gegen Cholera-Ausbrüche und führen Impfkampagnen, zum Beispiel gegen Masern, durch. Denn solche Infektionskrankheiten sind für mangelernährte und geschwächte Kinder besonders lebensbedrohlich.
  • Kinderschutz & Bildung: Wir betreiben kinderfreundliche Räume, in denen Kinder geschützt sind, spielen und lernen können. In Flüchtlingslagern und Camps für Binnenvertriebene betreiben wir temporäre Klassenzimmer, damit vertriebene Kinder den Anschluss an die Bildung nicht verlieren.  In von Dürre betroffenen Regionen liefern wir Wasser direkt in Schulen, damit diese nicht schliessen müssen.
  • Erhaltung der Lebensgrundlagen: Wir verteilen Viehfutter, damit Familien ihre letzten überlebenden Tiere – ihre Lebensgrundlage – nicht verlieren. Durch die Abgabe von Pflanzensamen ermöglichen wir Landwirten, wieder anbauen zu können.
Hintergrund

Die Gründe für die aktuellen Hungerkrisen sind unterschiedlich: Am Horn von Afrika herrscht die schwerste Dürre seit Jahrzehnten. Im Jemen, im Südsudan und in Nigeria vertreiben brutale Konflikte Millionen von Menschen, zerstören landwirtschaftliche Anbauflächen und treiben Lebensmittelpreise in die Höhe. Mehr zur Situation in den einzelnen Ländern erfahren Sie hier.

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