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Missbrauchs-Verdachtsfälle: konsequent überprüft und geahndet

Missbrauch, sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Ausbeutung konsequent zu bekämpfen – das ist seit jeher Anliegen und Aufgabe von humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Dies gilt insbesondere in Kriegen, Krisen oder Katastrophen, wo Menschen und vor allem Frauen und Kinder extrem verletzlich und gefährdet sind – diese sind und bleiben unsere erste Priorität.
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22.02.2018

"Für Save the Children ist der Schutz von Kindern vorrangig", sagt Ömer Güven, Geschäftsführer von Save the Children Schweiz. "Unsere Mitarbeitenden sind verpflichtet, einen Sonderprivatauszug aus dem Strafregister vorzuweisen. Persönlichkeitsverletzungen und Belästigungen jeder Art, insbesondere sexuelle Belästigung oder Mobbing werden auf keinen Fall geduldet – es gibt diesbezüglich eine klare Nulltoleranz, welche im Personalreglement festgehalten ist und entsprechend praktiziert wird." Save the Children Schweiz ist Teil des Netzwerks der weltweit grössten unabhängigen Kinderrechtsorganisation, in der alles unternommen wird, um Kinder innerhalb der eigenen Organisation vor Übergriffen und Gefahren zu bewahren; dies mit Hilfe von strikten Kinderschutzrichtlinien, die von allen Mitarbeitern unterschrieben werden müssen. 
 
Vorbildliches Verhalten der Menschen, die Hilfe leisten, ist unverzichtbar. Trotzdem kommt es zu Verfehlungen, auch bei Save the Children. „Das mit Recht öffentlich diskutierte Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter von Hilfsorganisationen zeigt einmal mehr, was für uns jederzeit die Basis unserer Arbeit ist: der Schutz von Betroffenen, die Wirksamkeit unserer Arbeit und das Vertrauen, das unsere Unterstützer und Unterstützerinnen uns täglich schenken", fügt Ömer Güven an. "Aus diesem Grund müssen Fehlverhalten konsequent und transparent aufgeklärt und unsere Prozesse kontinuierlich verbessert werden.“
 
Bei Save the Children gibt es seit langem einen strengen Verhaltenskodex, der von allen Mitarbeitenden verlangt, sich gegenüber den Kolleginnen und Kollegen sowie gegenüber Kindern und den Gemeinschaften, mit denen wir zusammenarbeiten, stets respektvoll, professionell und ethisch korrekt zu verhalten. Dennoch: Einzelne Mitarbeitende aus Grossbritannien haben über sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz geklagt.

Verdachtsfälle prüfen wir deshalb konsequent und eröffnen im internationalen Verbund entschlossen ein Disziplinarverfahren bei jeder Person vor, die gegen unsere Richtlinien verstösst.