Erdbeben auf Lombok: Viele Tote und Verletzte

Mehrere Erdbeben haben die indonesischen Inseln Lombok und Bali in den vergangenen Tagen erschüttert. Laut ersten Angaben der Provinzbehörden gibt es nach dem jüngsten Beben von Sonntagabend mindestens 91 Tote und hunderte Verletzte.
Save the Children in Indonesien Erdbeben Lombok

06.08.2018

Das Beben vom Wochenende hatte eine Stärke von 7,0. Bei einem ersten Beben starben auf Lombok 16 Menschen. Außerdem gab es mehr als 350 Verletzte. Die erneuten Erdstöße versetzten viele Menschen in Panik. Tausende flohen aus ihren Häusern und verbrachten die Nacht im Freien.

Aufgrund einer Tsunami-Warnung rief der Katastrophenschutz die Bevölkerung auf, Küste und Flussufer zu meiden. Die Tsunami-Warnung wurde inzwischen wieder aufgehoben.

Kinder benötigen schnell Hilfe

Save the Children arbeitet vor Ort mit der Partnerorganisation Yayasan Sayangi Tunas Cilik zusammen. Silverius Tasman, Mitarbeiter dieser Organisation, beschreibt die Lage: «Es gab in der Nacht eine Vielzahl an Nachbeben. Auch die Hilfskräfte sind geschockt.»

Die Stromversorgung sei zusammengebrochen, was die Kommunikation und Nothilfe vor Ort erschwere. Obwohl die Tsunami-Warnung inzwischen aufgehoben sei, wären viele Menschen noch auf der Flucht. Besonders die Kinder litten und benötigten schnellen Schutz und Unterstützung in dieser dramatischen Situation.

So hilft Save the Children

Save the Children ist seit 2017 im betroffenen Gebiet aktiv und verfügt über ein Büro in Lombok. Seit dem ersten Erdbeben steht Save the Children im Einsatz und unterstützen die Regierung im Noteinsatz. Wir verteilen Hilfsgüter, Hygienesetst oder Zeltblachen und analysieren die Lage fortlaufend.