Noch immer sterben zu viele Babys am ersten Lebenstag – auch in der Schweiz

Die ersten 24 Stunden sind die gefährlichsten im Leben von Säuglingen in beinahe allen Ländern, egal ob arm oder reich: Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse des alljährlich erscheinenden State of the World’s Mothers Berichtes von Save the Children, der die Lebenssituation von Müttern in aller Welt beleuchtet.
The MaMoni project in Gowainghat Upazila, Sylhet, Bangladesh.

07.05.2013
Der diesjährige State of the World’s Mothers Bericht von Save the Children untersucht die Lebenssituation von Müttern und Kindern in 176 Ländern – das sind mehr Länder als jemals zuvor. Die Top-Plätze belegen in diesem Jahr Finnland, Schweden und Norwegen. Insgesamt wurde der Status von Müttern und Kindern in den 10 führenden Ländern in Bezug auf Gesundheit, Bildung, Wirtschaft und Politik als sehr positiv bewertet. Die Schweiz liegt auf Platz 12 (letztes Jahr Platz 18). Den letzten Platz unter den betrachteten Ländern belegt die Demokratische Republik Kongo. In den zehn letztplatzierten Ländern – alle aus dem subsaharischen Afrika – stellt sich die Lage genau entgegengesetzt zu den vordersten Zehn dar: Sie schneiden in allen Bereichen schlecht ab. Durchschnittlich stirbt eine von 30 Frauen an mit der Schwangerschaft verbundenen Komplikationen und eines von sieben Kindern vor seinem fünften Geburtstag.