Unsere Arbeit

Was tut Save the Children gegen den Coronavirus?
Der aktuellen Lage nach zu beurteilen, ist es nicht zu erwarten, dass das Coronavirus in absehbarer Zeit wieder verschwinden wird. Daher tun unsere Mitarbeitenden in ihren Teams weltweit alles dafür, dass wir Kinder – und natürlich auch unsere Mitarbeitenden – geschützt und gesund halten.

Unsere Arbeit weltweit - Beratung von Behörden
Unsere Save the Children Experten aus der ganzen Welt nehmen an täglichen Telefonkonferenzen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO teil, entwickeln mögliche Szenarien und führen – vor allem in unseren Büros in Ländern mit besonders schwachen Gesundheitssystemen – Präventionsmassnahmen durch.

Schweiz
Durch die "aussergewöhnliche Lage" ist auch unsere Programmarbeit in der Schweiz eingeschränkt. Wir können unsere Aktivitäten, Schulungen und Beratungen in Asylunterkünften aktuell nicht vor Ort durchführen. Da diese Einschränkungen voraussichtlich mindestens bis Mitte April gelten, erarbeiten wir derzeit Materialien für einfach umzusetzende kinderfreundliche Aktivitäten, die wir Betreuungspersonen und Familien, die in Asylzentren leben, zur Verfügung stellen. Denn gerade in dieser schwierigen Zeit ist es besonders wichtig, dass auch geflüchtete Kinder in der Schweiz weiterhin Zugang zu Spiel- und Lernmöglichkeiten erhalten. 

Für die Arbeit in den kinderfreundlichen Räumen in Asylunterkünften, haben wir in den letzten Jahren viele Aktivitäten-Anleitungen für Kinder entwickelt. Diese Aktivitäten machen Kindern und Jugendlichen Spass und fördern sie in verschiedenen Kompetenzen. In dieser besonderen Situation teilen wir ausgewählte Anleitungen gerne mit allen, die zuhause sind und Kinder und Jugendliche betreuen müssen. Hier finden Sie eine Auswahl von Spiel- und Lernaktivitäten.

China - Hilfe für Betroffene
Wir von Save the Children Schweiz haben im Februar bereits die Hilfsmassnahmen in China mit 100'000 Franken unterstützt. In China, dem Epizentrum des Ausbruchs, setzt Save the Children derzeit oder in naher Zukunft folgende Masssnahmen um:
  • Wir unterstützen die Behörden dabei, die Auswirkungen der Krise für Kinder in der Provinz Hubei und in anderen Regionen (Peking, Schanghai, Guangzhou, Yunnan, Sichuan, Xinjiang) möglichst klein zu halten
  • Wir verteilen dringend benötigte medizinische Schutzausrüstungen an Spitäler und medizinisches Fachpersonal
  • Wir unterstützen Betreuerinnen und Betreuer von Kindern, damit sie das physische und psychische Wohlbefinden von Kindern in dieser Situation verstehen und verbessern können.
  • Wir unterstützen Schulen und andere Einrichtungen für Kinder dabei, die Ansteckungen zu minimieren und den Ausbruch des Coronavirus dort einzudämmen
Italien - online angeleitete Aktivitäten aus dem kinderfreundlichen Raum
In Italien, wo momentan alle Schulen geschlossen sind, greifen unsere italienischen Kolleginnen und Kollegen auf ausgefallene Methoden zurück: Da Kinder nicht mehr in die kinderfreundlichen Räume von Save the Children kommen können, bietet Save the Children Videos zu Aktivitäten und Spielen auf Youtube an oder leitet solche Aktivitäten über Facebook an.

Norwegen - Pressekonferenz für Kinder
In Norwegen haben wir die Regierung dazu aufgefordert eine Pressekonferenz für Kinder abzuhalten. Premierministerin Erna Solberg beantwortete die Fragen der Kinder und hat die Situation kindgerecht erklärt, über die Gefahren und Risiken informiert und gleichzeitig auch ausgeführt, was die Schliessung der Schulen bedeutet. Solberg hat betont, dass dies keine normalen Ferien sind, sondern dass es darum geht, andere wege zum Lernen zu finden.
Lesen Sie den Medienbericht auf Englisch!

USA - Kinderbücher im Video vorgelesen
In den USA haben wir gemeinsam mit prominenten Botschaftern wie Jenniver Garner oder Amy Adams eine Aktion auf sozialen Medien gestartet. Die beiden Frauen lesen in einem Video Kindergeschichten vor, damit sich Kinder zu Hause weniger allein fühlen, da sie nicht in die Schule gehen können und um ihnen eine Freude zu bereiten. Sie fordern alle zum Mitmachen auf!
Sehen Sie sich hier ein Beispiel auf Instagram an!

Grossbritannien - Experten unterstützen #StayAtHome Initiative
In Grossbritannien unterstützen Ärzte und Experten für mentale Gesundheit von Kindern unsere #StayAtHome Initiative, bei der wir dazu aufrufen, zu Hause zu bleiben. Denn um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen können wir alle etwas dazu beitragen und uns und vor allem auch Risikopatienten zu schützen.

Unterstützen Sie unsere Arbeit jetzt - damit wir weiterhin für die am stärksten benachteiligten Kinder in der Schweiz und weltweit da sein können!