Ebola in der Demokratischen Republik Kongo: Geschichten und Gesichter

In der Demokratischen Republik Kongo brach vor einem Jahr Ebola aus. Rund 2500 Menschen haben sich seither schon mit dem Virus infiziert, mehr als 1600 sind daran gestorben. Dieser Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist der zweitgrösste in der Geschichte. 


ebola

02.08.2019


Die Gesundheitshelfer sehen sich mit einer fast unmöglichen Aufgabe konfrontiert, das Virus einzudämmen. Denn in vielen Gemeinden und Regionen sehen sie sich Misstrauen und Gewalt ausgesetzt. Jeden Tag riskieren sie ihr Leben, indem sie in von bewaffneten Gruppen kontrollierte Gebiete reisen, um sich um Kranke zu kümmern und Aufklärungsarbeit über den Schutz vor Ansteckung leisten.

Aufklärungsarbeit ist dringend nötig, denn befragte Kinder gaben beispielsweise an, dass sie zuerst dachten, Ebola würde sich durch die Gesundheitshelfer übertragen, die Menschen impfen. Diese Angst und das damit verbundene Fernbleiben von Gesundheitseinrichtungen begünstigt die Ausbreitung der Krankheit zusätzlich. 


Ebola hinterlässt Waisen und zerstört Tausende von Menschenleben

Heather Kerr, Länderdirektorin von Save the Children in der Demokratischen Republik Kongo, sagt: «Ein Jahr nach Ausbruch des Virus ist noch kein Ende der Epidemie in Sicht. Ebola hat Hunderte von Kindern getötet und viele zu Waisen gemacht. Tausende Menschenleben wurden zerstört.»


Geschichten und Gesichter der Überlebenden und GesundheitshelferInnen

Am 1. August jährte sich der zweitschlimmste Ebola-Ausbruch in der Geschichte der Demokratischen Republik Kongo. Der Fotograf Hugh Kinsella Cunningham reiste nach Beni im Osten des Landes und besuchte zwei von Save the Children unterstützte Gesundheitseinrichtungen. Die darin entstandenen, kraftvollen Bilder erzählen die Geschichten der Überlebenden des Ausbruchs und die der Gesundheitshelfer, die jeden Tag ihr Leben riskieren, um die weitere Ausbreitung dieser schrecklichen Krankheit zu verhindern. 

Bilder und bewegende Geschichten finden Sie hier.