Mosambik: Wiederaufbau nach dem Zyklon Idai

Rita und ihre zweijährige Tochter Arminda haben während dem Zyklon Idai im März alles verloren. Save the Children hilft Familien wie Ritas beim Wiederaufbau ihrer Unterkünfte und ihrer Lebensgrundlage.
Mosambik, Unterkünfte

16.09.2019

Nach geleisteter Nothilfe direkt nachdem der Zyklon Idai im März in Mosambik auf Land traf, leistet Save the Children nun Hilfe beim Wiederaufbau der Lebensgrundlage der betroffenen Bevölkerung.

Wiederaufbau nach dem Zyklon
Im Bezirk Sussundenga führen wir ein Projekt zum Wiederaufbau der Wohnhäuser von Familien, deren Häuser zerstört wurden, durch. Der Bezirk war infolge des Wirbelsturms Idai stark von den Überschwemmungen betroffen: über 17.000 Häuser wurden vollständig, weitere rund 9000 Häuser teilweise zerstört. Ziel des Projekts ist es, rund 200 Familien direkt zu unterstützen, die obdachlos geworden sind, damit sie sich so schnell wie möglich von den Auswirkungen des Zyklons Idai und den Überschwemmungen erholen und ihre Lebensgrundlage wiederaufbauen können. 



Lokale Gemeinschaft einbeziehen
Im Rahmen des Projekts werden wir die lokale Bevölkerung darin schulen, wie man Gebäude sicherer wiederaufbaut. Durch die Schulung der Menschen vor Ort können wir ihnen Wissen und Fähigkeiten rund um den Bau von sicheren Unterkünften weitergeben, von denen alle Familien in der Projektregion profitieren werden. Indem das Wissen über sicheres Bauen von Gebäuden in der lokalen Bevölkerung verankert wird, stärken wir ihre Widerstandsfähigkeit. Dies ist zum Beispiel Wissen über robuste Befestigungen, der Wartung von Unterkünften und der Entwässerung von Standorten für langfristige Stabilität von Neubauten.

Save the Children in Mosambik
Save the Children ist seit 1986 in Mosambik tätig und unterstützt die lokale Bevölkerung nach Naturkatastrophen wie den beiden Wirbelstürmen Idai und Kenneth im vergangenen März. Zudem setzen wir uns in Projekten in den Bereichen Gesundheit und Ernährung, Bildung und Kinderschutz für die am stärksten benachteiligten Kinder ein.