Mosambik: Zyklon sorgt für Zerstörung

Save the Children ist besorgt um die Gesundheit von mehr als 100.000 Kindern und Erwachsenen, deren Leben im vom Zyklon betroffenen Mosambik gefährdet ist.
Save the Children in Mosambik

19.03.2019

In Mosambik könnten bis zu 100.000 Menschen von den Auswirkungen des Zyklons Idai betroffen sein. Der Sturm zerstörte Häuser, Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur. Viele Flüsse traten über die Ufer aus und überfluteten ganze Landstriche. Hier das Wichtigste in Kürze:
  • Ein 50 km breites Gebiet ist vollständig unter Wasser.
  • Familien, die dringend gerettet werden müssen, sitzen auf Dächern fest.
  • Sintflutartige Regenfälle dauern noch immer an.
  • Die Stadt Buzi in Küstennähe könnte in 24 Stunden komplett unter Wasser stehen.
Wir arbeiten mit anderen Hilfsorganisationen und in enger Abstimmung mit der Regierung sowie dem nationalen Katastrophenbewältungsinstitut zusammen, um Kindern zu helfen. Drei Lastwagen mit Hilfsgütern sind bereits auf dem Weg nach Beira, einer Stadt, die vom Zyklon stark betroffen ist. Ein Frachtflugzeug mit 51 Tonnen an Hilfsgütern wie Eimern, Planen, Kanistern und Mehrzweckzelten wird demnächst in Maputo erwartet. 

Mehr als eine halbe Million Menschen betroffen

Nach Angaben der Regierung von Mosambik sind 600.000 Menschen betroffen, mehr als 1.000 Menschen könnten ihr Leben verloren haben und 100.000 müssen in der Nähe von Beira dringend gerettet werden.

Luftbildmessungen in der Provinz Sofala, im Zentrum des Landes, zeigen, dass ein mehr als 50 km breites Gebiet vollständig unter Wasser steht. Sie zeigen auch, dass die Stadt Buzi, in der schätzungsweise mehr als 2.500 Kinder leben, innerhalb von 24 Stunden unter Wasser stehen könnte.

Kinder immer noch gefährdet

"Das Ausmaß dieser Katastrophe wächst von Minute zu Minute und Save the Children ist sehr besorgt über Kinder und ihre Familien, die angesichts des zunehmenden Hochwassers immer noch gefährdet sind", sagte Machiel Pouw, der Einsatzleiter von Save the Children in Mosambik.
 
"Tausende von Kindern lebten in Gebieten, die vollständig von Wasser umgeben waren. Über den Überschwemmungen sind vielerorts keine Dächer oder Baumkronen zu sehen. In anderen Bereichen halten sich die Menschen auf Dächern auf und warten verzweifelt darauf, gerettet zu werden.

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